Seminar: Aus Verbundenheit schöpfen

Für mich stellt Verbundenheit die Basis dar, entweder für sich selbst oder mit anderen Menschen zusammen etwas zu entscheiden und zu tun.
So zu entscheiden und zu tun, dass daraus wirkliche Zufriedenheit erwächst; oder – falls sich später herausstellt, eine andere Handlung hätte dem Leben mehr gedient – ein natürliches Trauern, das vollkommen ohne Schuldzuweisungen oder Vorwürfe auskommt.

Die Fähigkeit zu Verbundenheit – ein inneres Ausgeglichen-Sein; das Wissen darum, was jetzt gerade ansteht, damit das Leben noch schöner wird – ist meiner Überzeugung nach dem Menschen in die Wiege gelegt.
Allerdings scheint mir, diese Fähigkeit droht im Laufe des Lebens über den Umgang, wie ich ihn zu 95% aus meinem Alltag her kenne, immer mehr in Vergessenheit zu geraten.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Hoffnung auf ein erfülltes Leben zu mehren, dafür lade ich Sie ein zu einem Seminar, in dem ich Ihnen zwei Wege zur Verbundenheit vorstellen und gemeinsam mit Ihnen gehen möchte.
Der eine Weg ist die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, der andere eine von mir entwickelte Form der Gemeinschaftsbildung.

Was genau in dem Seminar geschieht und aus unserem Zusammensein hervorgeht, hängt ab von dem, was die Einzelnen mitbringen und hineingeben.
Vielleicht entsteht ein neuartiger Projekt-Chor; Menschen finden sich, die zusammenziehen wollen; ein Teil der Gruppe sagt: “Wir wollen Kontakt halten und gemeinsam etwas für uns persönlich, aber auch in der Gesellschaft bewegen.”; Sie sagen etwas wie: “Das Wagnis hat sich gelohnt!”, “Ich habe viel für mein privates wie berufliches Leben gelernt.” oder “Es hat gut getan zu erleben, wie Aussöhnung gehen kann.”; etwas ganz anderes. Oder von allem etwas.

Voraussetzung zur Teilnahme:
Wenn du dir vorstellst, dich für das Seminar anzumelden, empfindest du wenigstens eines, vielleicht auch eine Mischung der folgenden Gefühle:
* reine Freude;
* klare Traurigkeit. Damit spreche ich insbesondere diejenigen an, die nicht alles, was hier auf der Website steht, oder von dem, was ich in der Vergangenheit ihnen gegenüber gesagt oder getan habe, gut finden, die aber die Hoffnung teilen, das Seminar bietet Raum und Zeit, das ein oder andere davon zur Sprache zu bringen und über ein gegenseitiges gehört-Werden in ein neues Licht zu rücken;
* Neugierde;
* eine leichte Nervosität.

Wann: 16. bis 18. Juni 2022
Wo: 54608 Bleialf oder ein umliegender Ort (wird noch bekannt gegeben)
Angestrebte Teilnehmerzahl: 6 bis 12 Personen.
Kosten: Keine. Außer denen, die für Anreise, Unterkunft und Verpflegung anfallen. Gerne ein in Höhe selbstbestimmter Beitrag zur Raummiete.
Finanziell benachteiligten Menschen soll über freiwillige Zuwendungen der Gruppe die Teilnahme ermöglicht werden. Nähere Einzelheiten hierzu bitte bei mir erfragen.

Anmeldungen oder Fragen bitte an mich richten unter kontakt[at]girolfe.de.

Andreas Spoo

Wie wir uns auf eine Zeit-Regelung für die EU verständigen könnten: Konsensieren

Grafik: Walburga Hillesheim, Andreas Spoo



Ich bin sehr oft nicht zufrieden mit dem, was um mich herum entschieden wird: weil mir wichtig ist, in Angelegenheiten, die mich betreffen, mit zu entscheiden und weil ich Wert darauf lege, dass alle Betroffenen eine Möglichkeit haben, bei der Entscheidung mitzuwirken.

Wie das in einem Rahmen gehen kann, der Politik und Gesellschaft umfasst, suche ich in einer Online-Konsensierung zusammen mit einer Petition aufzuzeigen.

Konsensieren bietet die Möglichkeit, sich einfach und effektiv auf eine Lösung zu verständigen. Auch und gerade, wenn viele an der Entscheidung mitwirken.

Ich lade Sie ein, die Petition zu unterzeichen und an der Konsensierung teilzunehmen: Als Beispiel dafür, wie eine demokratische Einigung selbst und gerade in Krisenzeiten möglich ist!

Andreas Spoo